Fläche
Der Platz befindet sich in einer Höhe von 324 m über dem Meeresspiegel, er ist 143 Meter lang und 68 Meter breit. Der Schlossturm ist 54 Meter hoch, der Kirchturm 40 Meter und der Klosterturm 46 Meter.

Der Platz war schon im Jahre 1934 gepflastert. In den Jahren 1951 – 1954 wurden die Giebel des Nordblockes instand gesetzt und die Häuser und Wohnungen modernisiert.

1973 wurde die Parkplatzfläche auf dem Platz mit Säure beständigem Pflaster bedeckt. Damals wurde auch das Aussehen der Vorhäuser durch neue Beleuchtung und Anleuchtung der Fassaden, Plastiken und des Schlosses verbessert.
Hausdisposition
Die Häuser am Platz sind im Ganzen einheitlich gelöst. Die unteren Eingangsräume haben Tonnengewölbe. Im Erdgeschoss was das Mashaus, ein weiter Raum, der gewöhnlich dem Handwerksbetrieb und Verkauf diente. Aus dem Erdgeschoss führt ein Gang in den hinteren Trakt mit Ausgang auf den Hof und am Haus führen Treppen in den Keller und das Obergeschoss. Im Erdgeschoss war noch ein kleiner Raum. Außer dem unteren Mashaus gab es auch ein oberes Mashaus. Außerdem waren im Obergeschoss noch weitere Räume der Bürgerwohnungen und die schwarze Küche mit konisch gewölbtem Welschem Kamin. Vom Obergeschoss war der Boden zugänglich.
Schon bei Gründung der Stadt wurde daran gedacht, dass jedes Haus seine Grundlage in Form eines Feldes außerhalb der Stadt hatte. Diese Grundstücke waren z.B. auf Bořetín nach Hausnummern aufgeteilt. Dies war natürlich die Anfangslösung, die nicht gehalten werden konnte, da es durch Verkäufe zu Änderungen kam.